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Am 08.05.2009 15:29 schrieb Antje Schildt

Lieber Rolf, ich hielt es zunächst für einfach, Deinem Gästebuch unseren 1. Beitrag hinzuzufügen… In den ersten Tagen steht Rolf Drevermann vor uns – einer Reihe mehr oder weniger (gelegenheits-) gläubiger und mehr oder weniger skeptischer Menschen, aus Ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich oder Krankheitsmarathon ausgebrochen, um „nichts unversucht zu lassen“ – schließlich geht es ja um das Leben und/oder dessen Qualität (auch für jene, die als Begleitung da sind). Wenigstens sind wir aber (ich glaube da kann ich für viele von uns sprechen) gespannt und voller Hoffnung auf die Fähigkeiten von Herrn Drevermann. (Einige von uns kennen ihn schon und beschmunzeln unsere Skepsis…). Ich für meinen Teil bin (mit verschränkten Armen) wild entschlossen, möglichst Nichts zu nahe an mich heran zu lassen und mich keiner Hoffnung hinzugeben, für die es für mich keine nachvollziehbare Grundlage gibt. Jeden Tag der zwei folgenden Wochen bietet Rolf uns geduldig und liebevoll VERTRAUEN an – ohne es jemals zur Bedingung zu machen oder zu drängen. Begleitet ist dieses Angebot von beeindruckenden Informationen (Erfahrungen, Filme und Lektüre) über „Geschenke der himmlischen Familie an uns Menschen“ (z.B. Heilungen) aber auch von höchst menschlichen Veranschaulichungen dieser Wünsche (vereinfacht ausgedrückt) Kinder, meldet Euch doch mal bei Eurer Mutter Maria, das gehört sich doch… Ich konnte allerdings den Zugang nicht gleich finden, und schreibe es (neben der eigennützigen Tatsache, dass wir nun einmal auf der Suche nach Heilung waren) der Person Rolfs und seines geistigen Vaters, dem heiligen Padre Pio zu, das ich mir Mühe gab, die Einladung anzunehmen. Den Zweck unserer Reise, nämlich Heilung, nimmt Rolf von Anfang an „in Angriff“ – beginnend mit dem Hinweis darauf, dass auch die Seele – oft sogar vorrangig – der Heilung bedarf UND mit dem, ihm sehr wichtigen Hinweis, dass auch er (und viele geistliche Brüder) durchaus dafür beten und bitten würden, dass er auch UNS helfen DÜRFE. Was spräche jetzt dagegen, mit zu beten und ein bisschen Zuversicht aufkommen zu lassen – man ist ja nicht der Erste oder Einzige der es wagt. Im Laufe der 14 Tage Behandlung darf ich selbst sehen wie mein Mann (MS Erkrankung ohne Aussicht auf Besserung oder Stillstand) mit heftigem und anhaltendem Zucken auf die Behandlung regiert, wie er danach ohne Hilfe von der flachen Liege aufstehen und freihändig ganz gerade stehen kann…die anschließenden Schritte meines Mannes in Richtung seines Rollstuhles sind… das AUS für meine Entschlossenheit, ein cooler Zaungast zu sein und ein Anfang, ein paar Betrachtungen über unser Dasein anzustellen… Mit der Lektüre, die Rolf uns über Padre Pio und dessen fast unmenschliche und unbegreifliche Demut zur Verfügung gestellt hat (Weitere auf seiner Internet-Seite), stellen sich so viele Fragen ein (nebenbei gesagt – einer Reihe kirchlicher Würdenträger ging es auch nicht anders), dass man nicht aufhören kann, zu lesen und nach den Antworten zu suchen… Eine Antwort habe ich inzwischen gefunden; da schreibt Padre Pio in einem Brief: „Übe Geduld mit Deinen Unvollkommenheiten…“. Dieser Satz macht es möglich, sich etwas zu wünschen, ohne etwas Nennenswertes geleistet zu haben. Dank für die Behandlung oder deren Erfolg wird von Rolf, wie ich gelesen habe, unter Korrektur des Adressaten „sofort nach oben weitergeleitet“. Bewunderung, „Huldigung“ oder gar einen Vergleich seiner Tätigkeit mit Begebenheiten…mag Rolf gar nicht! Dass er aber die „Gabe“ mit diesem Apostolat überhaupt annimmt und sich immer weiter Hilfesuchenden zur Verfügung stellt – mitten in unserer Gesellschaft mit all ihren Facetten – das ist schon ein Brückenschlag, der neben Gottes gütiger Gnade auch den Menschen Rolf Drevermann erfordert! (mal sehen, ob er mir das durchgehen lässt…) Antje Schildt, Hamburg, 08.05.2009