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Am 02.02.2007 13:48 schrieb Jürgen Spors

Lieber Rolf, ein Drevermann-Gästebuch ist meiner Meinung dazu da, dass Menschen hier öffentlich und weltweit darstellen, was sie im Hinblick auf Begegnungen mit dir empfinden, denken und wünschen. Sie danken dir, sie formulieren das mit ihnen Geschehene oft unter die Haut gehend, ehrlich, emotional und für mich immer wieder überraschend. Sie sprechen vom wieder gefundenen Glauben, von Pater Pio, vom Rosenduft. Aus ihren Zeilen spricht Hoffnung, Dankbarkeit, Freude und Demut. Dein Gästebuch ist aber auch ein Forum für Menschen, die hier entdecken können, was mit anderen Menschen geschehen ist, die sich vertrauensvoll in deine von Gott gegebene Behandlungswelt begeben haben. Ich sage dir das heute, weil ich als gestandener Journalist, Chefredakteur und Medienberater noch vor wenigen Jahren das Thema Geistheilung nicht wahrgenommen habe, es als Scharlatanerie abgelehnt habe. Mit „Spökenkiekern“ (norddeutsch für Menschen mit „zweitem Gesicht“ „Spuk-Gucker“ oder „Spuk-Seher“) wollte ich meine Leserinnen und Leser, Hörer und Zuschauer nicht belästigen. Doch dann kam alles ganz anders… Zu jener Zeit begab es sich, dass mich mein Hamburger Freund Harald Heinrichs ansprach und mir von einem gewissen Heiler namens Rolf Drevermann erzählte. Harald, der Countrymusiker und Maler, der Inhaber einer großen Werbeagentur, der sehr schwer unter seiner Krankheit Kinderlähmung litt, erzählte mir, dass du ihm geholfen hättest, seine Leiden erheblich zu mindern. Er sagte, dass er ohne deine Behandlung im Rollstuhl sitzen würde. Natürlich war ich skeptisch. Aber warum sollte mein Freund Harald lügen, mir Märchen erzählen? Harald, der sich wie du auf der Insel Ibiza ein neues Zuhause, ein Seelennest fern der hektischen Großstadt aufgebaut hat, nahm mich in die Pflicht: „Ich komme mit Rolf nach Deutschland – du musst ihn einfach mal kennen lernen. Du musst dafür sorgen, dass seine von Gott gegebenen Fähigkeiten eine breite Öffentlichkeit erreichen – damit kranke Menschen wieder Hoffnung, neue Lebensqualität und oft auch Heilung erleben können – und damit sie letztlich auch zum Glauben zurückfinden.“ Lieber Rolf, du erinnerst dich an unser erstes gemeinsames Treffen in Köln. Das war trotz meiner anfänglichen Zurückhaltungen gegenüber dir und der Geistheilung, der Beginn einer Freundschaft, der Start in die Veränderung meiner Einstellung zu deinen spirituellen Fähigkeiten, zu meinem bis dato „eingeschlafenen“ Glauben. Ich habe dich dann mehrfach auf Ibiza besucht, war dabei, als du dich voller Hingabe um deine schwerstkranken Patienten bemühtest, sie von Schmerzen befreitest, sie sogar heiltest. Und habe gesehen und gespürt, wie du die Schmerzen deiner Patienten aufgenommen hast, du dich am frühen Abend völlig ausgelaugt aber glücklich in deine Privaträume zurückgezogen hast. Du konntest und wolltest niemanden mehr sehen, mit niemanden mehr sprechen. Ich weiß aber auch, dass du an diesen Abenden noch lange gebetet hast – für die Menschen, die sich Dir in ihrer unendlichen Not anvertraut haben. Du hast mir einmal gesagt, dass Du – wenn Gott es wünscht – auch noch mit 80 Jahren für kranke Menschen da sein wirst. Ich bin sicher, dass du dem Ruf Gottes folgen wirst. Und dann ist da noch die Sache mit dem Rosenduft. Ursache dafür – sagst du – ist dein spirituellen Vater, Padre Pio, der im Juni 2002 von Papst Johannes Paul II. heilig gesprochen wurde. Sorry, aber auch dieses Thema schien mir anfangs sehr fragwürdig. Rosenduft – aus dem Nichts? Nein, das konnte doch nicht sein. Diese Zweifel muss Pater Pio wohl gehört haben, denn eines Tages, auf dem Rückflug von Ibiza nach Zürich, umhüllte mich von einer Sekunde zur anderen ein angenehmer, beruhigender Rosenduft. Lieber Rolf, du kennst meine fast panische Flugangst. Die hatte ich an diesem Tag in 10.000 Meter Höhe bei ganz furchtbaren Turbulenzen sehr intensiv. Ich dachte an dich, an Pater Pio und begann ganz still zu beten. Dann war er da, der Rosenduft. Meine Angst war verflogen. Seit diesem Erlebnis gibt es keine Flugangst mehr… Ich habe längst begriffen, dass mein Freund Harald Heinrichs recht hatte, als er mich damals aufforderte, deine Fähigkeiten, deinen oft aufopfernden Einsatz für die Menschen, die austherapiert bei dir die letzte Hilfe suchen, einem großen Publikum dazustellen. Eine nicht gerade einfache Aufgabe, denn in vielen Redaktionen wird das Thema Geistheilung verdrängt, nicht wahrgenommen. Dies aus eigener Überzeugung und mit deiner Hilfe zu verändern, sehe ich als eine große Aufgabe an. Im Interesse der vielen tausend schwerstkranken Kinder, Frauen und Männer, deren letzte Hoffnung ein Wunder ist, ein Wunder, das sie ins Leben zurückholt – zu ihren Lebenspartnern, zu ihren Kindern, Verwandten und Freunden. Du sagst, dass du deine Kraft durch das Vertrauen in Gott, in Christus, durch das Gebet und das unendliche Vertrauen zur Mutter Gottes und zu Pater Pio bekommst. Ich wünsche, dass diese Kraft nie verloren geht! Zum Schluss möchte ich deine wohltuenden Worte benutzen, die du immer am Ende eines Telefonats sagst: Sei gut behütet! Es grüßt dich aus Offenburg, Dein Jürgen