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Lieber Rolf



Lieber Rolf
16.02.2005

von Karl Heinz Zuber

Ja, wo soll ich nur anfangen?

Gesund war ich immer schon und zum Arzt ging ich nur auf Geheiß meiner lieben Frau. Außer den üblichen Blessuren, bei Sport und Spiel passierte mir nicht viel. Daß meine Seele schon länger krank war, fiel mir im Eifer ständiger beruflicher Präsenz nicht ein, das Syndrom des Workaholics hatte mich längst erfaßt und so die Signale meines Körpers wie die meiner Seele verdrängt. Daß zumeist die Seele eine Krankheit auszulösen vermag, dessen bin ich mir heute gewiß.

Die üblichen Beschwerden laufen dann ganz einfach über den Kunstbegriff „Beginnende Hyperplasie“, was nichts anders heißt, dass das bisher so unspezifisch bewußte Organ der Prostata um den Faktor 3 anschwoll. Erfahren habe ich dies aber erst im Januar 2000 bei einer eher intuitiv vom Art veranlaßten Laboruntersuchung des Blutwertmarkers PSA was soviel heißt „prostataspezifisches Antigen“, ein Eiweißprotein welches auf eine Entzündung oder gar Tumoraktivität je nach Grad hinweist. 

Ohne näheren Hinweis, was dies zu bedeuten hätte, wurde ich an einen Urologen überwiesen, der mich ebenfalls in keiner Weise aufklärte. Der Wert lag bei 12,5 anfangs. Der Grenzwert ist bei 4 (in USA sogar schon viel dringlicher bei 2,5). Nach 8 Monaten einer fragwürdigen Behandlung mit Cibrobay einem Antibiotika und einer Folgebehandlung mit Uroxatral wurde der Werte zwar reduziert, nicht aber an der Ursache und deren Beseitigung gearbeitet. Eine Biopsie erbrachte das bekannte Ergebnis von der Nadel im Heuhaufen.

Obwohl (für mich heute im Internet überall nachzulesen) lt. Astra Zeneca ein solcher PSA-Wert zu 99% aus Krebs schließen läßt, wurde ich eben weiterhin nach so wörtlich „klassischer Medizin“ behandelt, wie man mir immer wieder neu versicherte! 

Ein Ansteigen auf nahezu 15ng/ml veranlaßte den Arzt nunmehr doch noch die Reißleine zu ziehen, obwohl der Aufschlag längst erfolgte und mich in die Klinik einzuweisen. Nach zunächst Resektion, erfolgte die niederschmetternde Botschaft: Krebs. Bei der nötigen Folge- Total- OP, zeigte sich ein Tumoreinbruch in die Lymphe, welcher einen Austritt aus der Kapsel bedeutet. Wut, Angst und Ohnmacht gaben sich in kurzen Intervallen die Hand und der Kreislauf dieser Sinne aus Panik geboren Gefühle, ließen keinen Hauch einer Hoffnung aufkommen. In einer wahrlich stillen Stunde eröffnete einer der Ärzte auch meine Aussichten und verkündigte meine Aussichtslosigkeit. 

Jetzt begann eine irre Zeit des Umsiechschlagens! Die mit besten Willen im Hause aufgetretene Heilsarmee kam mir wie eine Organisation von Klageweibern vor, was mir heute noch leid tut. 

Bereits in der Klinik bat ich meine Frau mir das Buch „Jesus Menschensohn“ zu beschaffen. Das Interesse an biblischer Historie war seit je groß und Tacitus bis Josephus Flavius waren mir als schreibende Zeitgenossen längst bekannt. Aber es sollte ja die neueste Recherche sein und ich wollte wissen was dran ist am liebenden und strafenden Gott. Das kam mir Augstein letzte „verbesserte“ Ausgabe gerade Recht, die mit der Ersten Seite schon mit der Demontage jene Jesus, Christus, Heilands, Joshuas und Gottes Sohn begann. Ich setze alle meine Kraft darauf, ihn, den ich ja wegen meines „Unheils“ und der Frage nach dem „Woher“ allen Übels in der Welt (siehe Epikur) nun noch mehr zu leugnen und ihn im Sinne des Autor zwischen historischer Lüge und frömmelnde Religiöserei anzusiedeln. Das Schizoide sei eben dem Menschen eigen, meinte S. Feud und so schlug ich nochmals gedanklich auf den ein, welchen ich ja seine Existenz verwehrte. 

Während ich mich auch weiter in diese Buch vertiefte, brachte mir mein italienischer Freund und Pizzabäcker Massimo das Bildnis eines Patres welches ihm seine mir ebensogut bekannte Mutter aus Sartano mitgab. Ein Goldrähmchen mit einen behandschuhten Greis als Vexierbild zu einem Portrait wechselnd. Kitsch! dachte ich. Massimo schien dies wohl zu spüren erfühlte wohl diese aufgesetzte Verachtung zu frömmelnden Lösung meines Problems. Er meinte im tiefsten Ernst, was sonst immer den Verdacht eines Hilfewunsches seinerseits weckt, ich solle dies nicht für billig halten, da es nur ein Bild sei. Padre Pio wäre der Schutzpatron seiner ganzen Familie und die hatte einen solchen wahrlich nötig. 

Ich muß doch zugeben, irgendwann danach meinen Kopf gedreht zu haben und ertappte mich auch beim Beten.. Das holographische Bildelement verfolgte mich immer mit einem anderen Augenpaar. Irgendwann wurde mir schon klar, daß ich mich in der Perfektion des Widerspruches befand, der sich für mich heute als Suche nach dem glaubhaften Gott herauskristallisierte. Doch die folgenden Wege waren doch eher wirr und verworren. 

Trotzdem!! Gott war erst mal passé, davon wollte ich nichts wissen und Nietzsches „Gott ist tot“ lag mir schon schnell mal auf der Zunge. Padre Pio bekam ebenfalls, wie zum Trotz, einen besonderen Platz auf meinem Nachtisch zuhause. 

Zunächst half mit Meditation und Guolin-Qigong aus dem ersten Elend. Unablässige Besuche bei Onkologen und führenden Professoren im Land folgten. Beide schoben mir lakonisch meinen Befund und dem Kommentar zur Auszeitprognose unter unmenschlicher und arroganter Weise des Besserwissens über den Tisch. Einer vertröstete mich mit dem damals noch rasanten Tempo der Bioaktien und der Hoffnung darin, dass Profit unweigerlich Wissen schöpfen muß. Makaber, nicht war? Das war aber nie so. Grundwissen war stets Empirie ohne Nachweis, ähnlich dem Glauben auch. 

Zunächst ging es zur Kur für Krebskranke. Wahrlich eine Anstalt für Ausgestoßene. Ich erlitt einem totalen Zusammenbruch und quittierte den Aufenthalt nach 5 Tagen. Ein Zimmer mit Blick zum Friedhof und eine Schachtarbeit direkt vor meinem Zimmer, ließen mir keine andere Wahl, zudem der dortige Urologe vermeinte, was ich denn da „verbrochen“ hätte und wiederholte eine erst vor 10 Tagen stattgefundene unwürdige Untersuchung zur Aufbesserung seines Budets.

Als mich meine Frau abholte, nutzen wir einen Abstecher nach Fulda zu machen. Dort im Dom ging ich dann auch zur Kommunion, Evelyn zwang mich gewissermaßen zur Kommunion. Obwohl nicht gebeichtet, doch das tat ich noch innerlich und vehement, fühlte ich mich irgendwie besser, wenn auch ein wenig unwürdig was die Eucharistie betraf... 

Irgendwann landete ich dann auch bei einem Arzt in Tirol, auf den ich hier aber nicht näher eingehen möchte. Interessant jedenfalls war, daß mir auch dort das Konterfei jenes Padres aus einer unergründlichen Mischung aus Ernst und Güte entgegensah. Ich ging dort auch erstmals freiwillig zur Kirche.

Nach Dutzenden von Wegen über Internet, welches ich mir schnell zulegte, hatte ich fast das medizinische Wissen eines Uro- und Onkologen in meinem spez. Bereich und hatte Erkenntnisse von Bob Leibowitz L.A. bis Liu Hishua Peking gesammelt wie auch verwendet. Meinen Exurologen habe ich schnell verabschiedet und legte mir seinen Assistenzen zu der sich nach wenigen Wochen selbstständig machte. Es ist mittlerweile ein Freund geworden. 

Irgendwann stand ich dann in einer Buchhandlung auf der Suche nach allem, das so an Fachkundigem auf mich harrt. Als mir die damals unbekannt Frau Eschenbach auf die Schulter tippte und meinte: „Suchen Sie vielleicht was in Sachen Heilung?“. Ich nickte und sagte ganz offen meine Diagnose. Sie reichte mir das noch eingeschweißte Buch eines Rolf Drevermann und ich sagte: „Eingeschweißte Bücher kaufe ich nicht". Meinen ausgeprägten Hang zur Opposition bekam auch Rolf gleich Eingangs zu spüren, aber davon später. Frau E. zog die Folie ab und reichte mir das Buch unter Vermerk, daß ihre Buchhändlerkollegin Frau Unruh aus München bei R.D. sensationellen Erfolg hatte. Gerade erst von Tirol zurück und ein bißchen wenigsten davon geheilt, was augenfällig ist oder war, wollte ich nicht gleich zubeißen. Ich wollte was weniger autobiographisches, aber dann hatte sie mich einfach überredet und gab mir gleich die Telefonnummer von jener Frau Unruh.

Bevor ich das Buch überhaupt zu lesen begann, rief ich erstmals bei der Dame an. Sie erzählte mir frank und frei ihre Geschichte mit ihrer verkrüppelten Hand und von der ebenfalls hoffnungslosen Prognose der Ärzte. Nicht genug damit Frau Unruh outete sich als ehemals bekennende Atheistin, die nachdem sie noch während des Aufenthalts bei Rolf Drevermann ihre Hand bewegen konnte und fleißig Postkarten schrieb, zurück zum Glauben fand. Emphatisch erzählte sie mir von ihrem nunmehr auf der Brust getragenem Goldkreuz, ihre innerliche wie äußerliche Lebensveränderung und auch von der Häme und dem Abfall ihre Bekanntenkreise, der sie für verrückt erklärte. Frau U. war eine eloquente und sprachlich brillierenden Dame von unzweifelhafter Bildung, also kein Baueropfer, wie man erst gerne hätte. Man ist ja so auf Entlarvung getrimmt...

Natürlich las ich das Buch, nein ich verschlang es mehrfach aufgrund seiner Einfachheit in den Darstellungen Mensch, Glaube Heilung. Und wieder traf ich hier auf jenen Pio, den ich zuvor ja nie kannte, von dem ich nie ein Wort gehört habe, oder habe ich es nur überhört? 

Erste Kontakte erfolgen mit Warendorf, dort kam mir der ebenso sprachwillige Wichmann junior entgegen, der mir wahre Wunderdinge erzählte incl. seiner fast unglaublichen Veränderung seines ebenso aussichtslosen Krankheitsbildes bis hin zur Heilung. Jener Herr Wichmann hatte die Gabe zu apostulieren und er überzeugt mich dann auch ohne Tricks aber mit viel Herzensbildung. 

Ich buchte samt Begleitung meiner lieben Frau und erhielt dann eine irgendwo formell abweichende Bestätigung. Mein Managergeist erwachte und ich ging sofort auf Konfrontation, samt Mail und Telefonat.
Nichts erstaunte mich mehr als das sich Rolf D. aus Ibiza an mich wandte um mich wieder „herunterzuholen“, was ihm auch gelang Sein letzter Satz hieß:“ wenn wir uns erst mal vor Ort sehen, nehmen wir uns in die Arme“. So war´s dann auch. Es waren 2 wunderschöne harmonische Wochen eingebettet in seine Kraft und die unserer gemeinsamen Gebete. 

Daß sich in und an mir einiges veränderte war leicht festzustellen. Die Panik wurde durch eine sonderbare Gelassenheit abgelöst wie ich sie auch gar nicht mehr zu „sezieren“ wagte. Ich fand tiefe seelische Ruhe und sah die Behandlungen nicht als Event bei einem Exoten, sondern lernte die tiefe Gläubigkeit des R.D. nahe zu erfahren zu verstehen und letztlich mitzuerleben. 

Daß die Kraft des gemeinsamen Gebetes, wie auch das Teilen des Leides ohne es zu verstecken, Kräfte freisetzt ist ja unbestritten. Schade nur, daß die Wissenschaft die Schnittstelle des Anzapfen bisher nicht fand, oder sollte man eher meinen „Gott sei Dank“? 

Dort erfuhren wir näheres aus dem Leben seines geistigen Vaters Padre Pio und sein Weg dorthin. Ich verschlang das kleine Büchlein, das ich noch Monate vorher achtlos beiseite gelegte hätte, mehrfach und wünschte mir nichts mehr als auch einmal zu den geistigen Kindern jenes merkwürdigen Patres zu gehören.. Die uns gezeigten Filme inspirierten mich gar zu der anstehenden Heiligsprechung zu fahren, nur Rolf D. meinte ich sollte dies wegen des zu erwartenden Rummels auf einen stilleren Termin legen, er würde sich das ja auch nicht antun wollen. So geschah dann auch alles anders, wohl im Sinne jenes Patres.
Zu diesem Zeitpunkt war ich aber schon das 2 Mal bei Rolf d und hatte auch jemand im Schlepptau, an dem die Behandlung ebenfalls höchst unwissenschaftlich verlief und deren Tumore sich dort nachweislich verloren. Aber das ist eine andere vielleicht spätere Geschichte 

Natürlich gab es zuhause immer viel zu erzählen von Rolf .D. den unglaublichen, selbst erlebten Fällen und ganz besonders von jenem Pio- Duft, den ich eingangs eher als Flakontrick hätte entmystifizieren wollen. Da würden doch. wie im im Buch auch beschreiben, einsam oder im Kollektiv, himmlische Duftnoten auftreten. „Mir doch nicht!“, so dachte ich, respektive wir. Bis wir an einem Behandlungstag noch vor den verschlossen Räumlichkeiten bei Rolf d. standen und uns in einer Weihrauchdufthülle wähnten. Wir sahen uns beide an und keiner wollte mit der Sprache heraus. Jetzt bloß keine Blöße geben. Das darf es einfach nicht geben. Von nun an und bis zum heutigen Tage haben wir diese Dufterscheinungen in großer Häufigkeit und ich danke Pate Pio wie dem Himmel eine solche Gnade bisher erfahren zu haben. Es sind die unmöglichsten Orte wo, solches passiert, wie auch oft von Zusammenhängen oder Intuitionen begleitet.
So hatten wir anläßlich es Abschlußturniers der Fußball -WM bei einer Bekannten und gerade von St Giovanni erzählend -einen starken Tabakduft in deren Wohnung erlebt, der die Einheit mit dem Padre bedeuten soll. Frau R. wie auch ihr Freund fragten mich ständig ob ich denn Pfeife rauche oder Tabak dabei hätte.
Den gleichen Duft hatte ich jüngst als ich nach Fatima flog und die Stewardeß, nach dem ungemein kräftigen Duft befragte, der so frisch roch wie „soeben angezündet“. Dabei war der Flug absolut für Nichtraucher. 
 

Duft Aufruf
Veilchen Demut
Weihrauch Gebet, Opfer
Rosen Nächstenliebe
Lavendel Reinigung, Reue
frisches Brot Kommunion
Blut Passion
vebr. Gummi oder Weihrauch Schutz des Padres
Karbol oder Kampfer Reinigung, Annahme von Leiden
Blumenduft Anwesenheit
Kaffee Willkommensgruß
Tabak Einheit mit dem Padre

Aber ich bin noch nicht fertig mit Padre respektive Papa, oder Santo Pio. 
Im Januar 2002 versprach mir Massimo schon bald mal nach San Giovanni zu fahren zu dem Heimatkloster des damals noch Seeligen Patres. Geschäftliche Schwierigkeiten, wie sie eben in Pizzastuben zuhause sind, ließen den Termin von mal zu mal neu geplant auch wieder platzen. Es war auch nicht die Rede davon den Heiligsprechungstermin anzupeilen den ein Italiener in Deutschland schon gar nicht weiß. 

Kurzum Massimo war pleite, sein ihm ständig vorauseilender größere Bruder versuchte mich von dessen Unzuverlässigkeit zu überzeugen und versprach darauf Gleiches ebenso häufig, wie diese Termine im Dunstkreis von Pizzaduft aufgingen. Doch eines Tages vermeinte er gleich übermorgen fahren zu müssen. Im Nonstop rasten wir dann samt 50 kg ungesicherter Ersatzteilen hinter der Rückbank im Höllentempo nach Sartano. Es sollte zunächst nur ein Einblick in die Familie werden. Ich lernte dort schnell die noch nicht von uns überkommen Lebensweise einer italienischen Großfamilie und hatte wirklich keine blasse Ahnung wie ich denn von dort über Cosenza, Salerno Foggia Benevento alleine nach San Giovanni käme, wie ich dort eine Zimmer zu solchem Anlass erhielt und wie ich mich dort durchfragen sollte wo doch niemand auch nur ein Wort Englisch spricht. Abgeschrieben! Es sollte anders kommen wie es wohl nur jener Pio wollte und einfädelte. Franco ein Schwager, der kein Wort Deutsch spricht und dem ich nur 4 Tage „Salute“ zuprosten konnten meinte nur „tomani San Giovanni“ . 

Am andern Morgen fand ich mich in einem 500er Fiat ohne Klimaanlage mit 4 Erwachsenen und ein Kleinkind auf dem Wege nach dort.

Die Fahrt war ein Wallfahrt was die Buße anging und getankt wurde in kleinen Etappen, was ich nur teilweise dann verstand, wenn ich die Füllung zahlte. Nach fast 5 Stunden waren wir dann auch dort und man zerriß mich dort am Eingangskiosk der „freien Touristik“ jeder wollte mir seine Abstellkammer (mehr gab es da nicht mehr) für einen Preis der Hilton hätte aufhorchen lassen. Nach 30 Minuten Parlare, war ich fix und fertig und verließ den Vorhof zu erwartender Seeligkeit. Ich ließ meinen Rucksack zurück und ich war auch gar nicht sicher hier bleiben zu wollen, vielmehr wieder mit meiner Begleitung zurückzufahren. Ich verschwand schnelle in der Kirche und merkte erst hinterher daß Frau Valente mit ihrer frechen roten Bluse hinter mir der Eintritt verwehrt wurde. man suchte dann dort einen Schal oder besser etwas Tüll für viel Geld. Im Gebet versunken und weinend aus Freud und Leid verbracht ich fast eine dreiviertel Stunde dort. Als ich herauskam waren alle Valentes verschwunden Es waren immerhin 30.000 Pilger in diesem kleinen Guter Rat war teuer und ich ging über den Kirchplatz zur Treppe, in den Augenwinkeln sah ich dann eine Figur, die man auf Grund ihrer Art zu gehen einfach abgespeichert hat. Da konnte auch dessen Schirmmütze nichts mehr ändern. Mir reiße es wie von selbst den Kopf herum und jenem Herrn wohl auch. Rolf D. und ich fielen uns in die Arme.

Ein Zufall? wohl eher nicht. Rolf drängte mich auf ein Bierchen, was ich aber erfolglos abzulehnen versuchte. Ich war ja noch auf Suche nach den 4 Valentes. ein Hochseilakt unter all diesen Leuten. Rolf D. meinte, Padre Pio würde das schon machen. Als wir nach einer guten Stunde zurückgingen, teilte sich die Menschenmenge auf dem Vorplatz und wie heraus gekernt stand die Valentes wenige Meter vor uns. Zwischenzeitlich war Uwe, ein Begleiter Rolf D´s und ebenfalls Glaubenwilliger auf der Such nach einem Zimmer für mich, denn Rolf hatte schon die Vision der gemeinsamen Fahrt nach Pietrelcina im Kopf die am übernächsten Tag stattfinden sollte. Also nicht mit der Rückfahrt heute. Ich belächelte die Chance ein Zimmer im dem recht nobeln „Eden“ zu bekommen war doch alles seit weit über einem Jahr vorbestellt. Pio wollte es wohl anders! Da wurde unerwartet ein Zimmer frei und kein Abstellkammer! Die beiden Folgetage waren von tiefen Erleben und Beten geprägt, von Erfahrung und Glauben , von Verstehen an diesem heiligen Ort und das alles ohne Frömmeln. Hier hat jemand eine Tür geöffnet und mich am Ärmel hineingezogen. Oder waren was gar Zwei dieser Gastlichkeit zum Glauben Rolf und Papa Pio. 

Es waren aber heiter Stunden dort und wie haben viel erzählt und Gelacht über die Demut philosophiert und die Seele an die Luft zum Bleichen gehängt Die Feierlichkeiten waren durch die hohe Dichte des Glaubens überwältigender als nur die Aufmachung. 

Nur kurz zurück zu Krankheit. Zunächst war ich nach Rückkehr in Jena zur Positronentomographie. Prof. Gottchill sah sich die Aufnahme ähnlich einer CT lange an und meinte im tiefsten Sächsisch: Nu wollma môll die Schponnung rauslasse“ isch säh´....... nischt!“ Niemand kann sich mehr die Freude vorstellen und der tiefen Dank in mir als ich, meine Frau und mein begleitender Arzt und väterlichen Freund Dr. Keller. Rolf wurde von mir noch am selben Tag benachrichtigt und sein Dank an den Padre verband sich mit meinem Dank an Beide. 

Ich habe keinen Garantierschein, aber es geht mir so gut, ich habe exzellenten Werte, ich habe eine innere Ruhe, ich habe das Gebet und ich fand zu Gott und seinen Boten. wir fanden einen Freund Rolf D. den ich das alles zu verdanken habe. Heute gehört das tägliche Gebet und auch der spontane Kirchgang an den Ort der geistigen Weilung zu alltäglichen. Oft schenkt mir der Duft des Patres Begleitung Jüngst erst trafen wir uns beide mit Freunden in Fatima um dort ebenso reich beschenkt worden zu sein und ich erwähnte bereits den Duft zur Einheit mit dem Padre.
 
Meinen Schutz erfuhren wir im August auf dem Weg vom Flughafen Nbg. nach Hause als wir gerade von Ibiza kamen. Ein Duft verbrannten Gummis warnte uns kurz vor einem Auffahrtsunfall, der sofort wieder verschwand und erst nach einigen hundert Metern quasi als Botschaft „seid behütet“ firmierte. 

Weitere Gerüche wie kürzlich in der Fatimakirche zu Glosberg sind ebenso wunderbar, wenn der Weihrauchduft schon vor dem eigentlichen Anzünden stärker und wohlriechender bemerkbar macht, als das folgende Zeremoniell 

Es fällt nicht immer leicht, so was da und dort zu erzählten, wo der Glaube sich so entfernt hat, als wie es in und mit mir damals geschah. 

Die Kraft des Rolf D. ist unbestritten und ich würde sie nicht universelle nennen, sondern einfach von Gott gegeben, aber das hakt wohl an seiner Bescheidenheit ich bin überaus froh und Dankbar ihn getroffen zu haben und Danke für seine Freundschaft wie für seine Menschlichkeit. Es liegt mir heute genauso am Herzen den Pater, wie den Heiligen das Phänomen wie die einfache Wahrheit in Pio als Mittler für den leichteren Einstieg zu Glauben dort jeden näher zu bringen, wo man mir die Chance gibt.
Das Wichtigste dabei war für mich auch dabei Verzeihen zu lernen und die Bosheit nicht mehr mitzutragen. Das Gebet würde vielen Menschen helfen den meist vom fremd konfektionierten Hass aus dieser Welt für immer zu beseitigen 

Danke
Karlheinz

 




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